Gut gefüllte Projektpipeline
Zwei bedeutende Entwicklungsprojekte wurden erfolgreich in qualitätssichernden Workshopverfahren lanciert und konnten seither konsequent weiterentwickelt werden.
In Grenchen entsteht auf dem Areal «Wissbächli» eine Überbauung mit insgesamt 83 Wohnungen. Das Projekt basiert auf einem städtebaulichen Konzept, das eine hohe Durchlässigkeit, vielfältige Wohnformen und gemeinschaftlich nutzbare Räume fördert. Im Zentrum steht ein Flagship-Gebäude mit innovativen Nutzungskombinationen aus Wohnen, Gemeinschaft und Quartierservice. Ergänzt wird dieses durch fünf weitere Wohngebäude, die in einem offenen Gefüge attraktive Aussenräume schaffen. Die Entwicklung erfolgt im Rahmen eines Design-&-Build-Prozesses, bei dem Planung und Ausführung frühzeitig miteinander verzahnt werden. Die Planungen befinden sich derzeit in der Vorprojektphase, die Baueingabe ist für Ende 2025 vorgesehen.
Auch in Lengnau nimmt die Entwicklung des ehemaligen Enicar-Areals konkrete Formen an. Das Projekt zeichnet sich durch die behutsame Integration der historischen Bausubstanz mit neuen, vielfältigen Wohnangeboten aus. Insgesamt sind auf dem Areal 122 Wohnungen geplant. In einer ersten Etappe werden 73 Wohnungen realisiert, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Die Etappierung ermöglicht eine schrittweise Verdichtung des Areals und stellt sicher, dass die architektonische Qualität sowie die Quartierverträglichkeit über alle Bauphasen hinweg gewährleistet bleiben. Auch hier ist die Baueingabe auf Ende 2025 angesetzt.
Auch in Beringen im Kanton Schaffhausen treiben wir ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt voran. Das Vorhaben zielt auf die Verdichtung im historischen Dorfkern ab und schafft Wohnraum an einer hervorragend erschlossenen Lage. Geplant sind drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 36 Wohnungen, die sich mit ihrer Typologie gezielt an die Bedürfnisse von Haushalten in verschiedenen Lebensphasen richten, von kompakten 2.5-Zimmer-Wohnungen bis hin zu grosszügigen Familienwohnungen. Das Baugesuch wurde Ende 2024 eingereicht. Aktuell laufen die bau- und planungsrechtlichen Verfahren.
Unsere Strategie der Innenverdichtung und der Entwicklung innovativer Wohnformen setzen wir auch in einer Agglomerationsgemeinde bei Solothurn fort. Anfang 2025 wurde dort mit der Entwicklung eines Projekts für intermediäres Wohnen begonnen. Vorgesehen ist ein durchdachtes Wohnangebot mit 27 Einheiten. Das Angebot richtet sich speziell an Menschen, die im Sinne des Konzepts „Aging in Place“ möglichst lange selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben möchten. Es umfasst integrierte Dienstleistungen und eine sozial durchmischte Bewohnerschaft. Die Baueingabe ist noch in diesem Jahr geplant.
165 Millionen Franken ProjektpipelineProjekte in der Entwicklung
Bild: Entwicklungsareal Lengnau (ehemaliges Enicar-Areal)